Schulordnung

• In allen Klassen werden mit den Kindern Regeln für das schulische Zusammenleben erstellt.

• Die Kinder erhalten Hilfestellungen, um Konflikte friedlich miteinander zu lösen. Konfliktsituationen werden im Unterricht thematisiert (Streitkonferenz).
Die Kinder erwerben Fähigkeiten für die „Streitkonferenz“.

• Im 1. Schuljahr wird in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin ein Kurs zur Gewaltprävention durchgeführt.

• Bei regelwidrigem Verhalten und bei Auseinandersetzungen auf dem Schulgelände kann die Aufsichtsperson zur Hilfe geholt werden.

• Besondere Vorfälle werden protokolliert.

Bei wiederholten Verstößen gegen die Schulordnung werden zunächst pädagogische Maßnahmen ergriffen:
– Streitkonferenz
– Die beteiligten Kinder bearbeiten das Konfliktformular und geben es bei den jeweiligen Klassenlehrern ab.
– Die Kinder erhalten die „Rote Karte“ zum Abschreiben und Nachdenken.
– Der Klassenlehrer erteilt Pausenverbot.

Sollten die pädagogischen Maßnahmen nicht die gewünschte Verhaltensänderung bewirken, werden in Absprache mit der Schulleitung Ordnungsmaßnahmen ergriffen:
– Das Kind wird vom Fachunterricht oder anderen schulischen Veranstaltungen ausgeschlossen.
– Das Kind wird zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen.
– Das Kind wird vorübergehend einer anderen Lerngruppe zugewiesen.

Bei schwerwiegenden Konflikten und Verstößen leiten die Klassenlehrer zudem weitere Maßnahmen ein:
– Es finden Gespräche mit den Kindern und deren Eltern statt.
– Je nach Schwere der Konflikte/Verstöße wird die Schulleiterin und/oder die Schulsozialarbeiterin mit eingeschaltet.
– Gemeinsam wird nach Möglichkeiten einer positiven Verhaltensänderung gesucht.
– Dazu werden ggf. Förderpläne und Zielvereinbarungen erstellt.
– Eine Förderschullehrkraft und/oder eine Schulpsychologin können dabei unterstützend mitwirken.
– Die Eltern werden über außerschulische Angebote informiert (Erziehungshilfe, Verhaltenstraining, Kinderpsychologen, Jugendamt usw.).